Medal of Honor "widerwärtig"?

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  • Medal of Honor "widerwärtig"?

    Sollte der MP-Modus geändert oder gar rausgeschmissen werden? 22
    1.  
      Ja, das ist eine Sauerei. (2) 9%
    2.  
      Nein, alles halb so wild. (20) 91%
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    Mich würde eure Meinung interessieren.

    Es geht darum, dass im Multiplayer-Modus des neuen Medal of Honor Taliban gespielt werden können und man somit auf US Soldaten schiesst.

    Mehr Infos dazu in einem [url=http://www.spiegel.de/netzwelt/games/0,1518,713257,00.html]SPIEGEL ONLINE Artikel[/url]

    Wie findet ihr das?


    Ich für meinen Teil kann die Diskussion zwar irgendwo nachvollziehen, finde aber trotzdem, dass vlt etwas übertrieben wird. Es ist ein Shooter wie jeder andere auch und im Multiplayer muss es nunmal 2 Parteien geben. In diesem Falle sinds halt auch Taliban, da die Story des Games in Afghanistan spielt.
  • RE: Medal of Honor "widerwärtig"?

    meiner meinug nach wird darüber zuviel tumult gemacht es ist ein spiel und wir immer ein spiel bleiben man wird ja nie als taliban dann us soldaten töten oder?? als ob man das spiel lebt man spielt das spiel :) also ich finde man sollte ein spiel spiel sein lassen xD
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  • RE: Medal of Honor "widerwärtig"?

    Ich bin nun wirklich kein Freund von Shootern jeder Art, aber... einen solchen Tumult darum zu machen, dass man in der Lage ist als Taliban auf einen Amerikaner zu schiessen, das halte ich doch für enorm Überflüssig.
    Ich meine:
    In so gut wie jedem Shooter bringt man irgendwen anderen Um... und anscheinend haben die Leute bei EA begriffen, dass "Uh wir spielen Amis und knallen Nazis ab" irgendwann langweilig wird, also muss das nächste (fiktive) Szenario mit (nicht ganz so fiktiven) anderen Gruppierungen her...
    Das Nennt sich denn in der einen oder anderen Zivilisationsform: "Fortschritt" und ist was, das viel öfter passieren sollte :3
  • RE: Medal of Honor "widerwärtig"?

    Alles reine PR. Das Spiel hat, zurecht, schlechte Reviews und Bewertungen erhalten und seitdem macht das Spiel auf einmal nur noch "Skandalschlagzeilen". Irgendwie muss man sich ja über Wasser halten, wenn das Gameplay scheiße ist. Rest In Peace, Medal of Honor.
  • RE: Medal of Honor "widerwärtig"?

    Tzzzz...hat der Spiegel nichts anderes zutun, ne bestimmt haben die wieder keine Thema wo sie was schreiben können, also hab sie sich mal ein Spiel ausgesucht und wollen des jetzt schlecht reden. -.- Fehlt jetzt nur noch das Bild mitmacht.

    Also ich sag dazu was haben die alle es ist ein Spiel und wird auch ein Spiel bleiben, und es wird sich keiner bei den Talibane melden nur um auf die US Army zuschießen nur weil er des Game gezcokt hat. :sleepy::rolleyes:

    Außerdem werd ich es eh net zocken des Spiel juckt mich net. :D
  • RE: Medal of Honor "widerwärtig"?

    Ich persönlich bin kein Fan solcher Shooter und kann demnach MOH auch nicht sonderlich viel abgewinnen. Vielmehr muss ich den meisten hier wohl doch Recht geben: Es wird ein wenig viel Trubel um das Ganze gemacht, was, wie Tornum schon gesagt hat, wohl vielmehr reine PR ist (letztlich auch, weil sie Mike Shinoda dort in Köln haben spielen lassen).
    Vielmehr finde ich etwas, was im Artikel auch zur Sprache gekommen ist, ein wenig erschreckend.

    In einer Sendung zum Thema ließ der News-Corp-Kanal die Mutter eines US-Soldaten auftreten, der im Irak getötet worden ist. Die Tatsache, dass man im Online-Modus die Rolle eines Taliban einnehmen könne, sei "respektlos" gegenüber den Hinterbliebenen, sagte sie: "Krieg ist kein Spiel." Shooter, die im zweiten Weltkrieg spielen, seien dennoch etwas anderes: "Es sterben keine Menschen mehr im zweiten Weltkrieg."


    Über diese Tatsache lässt sich wohl etwas mehr nachdenken.
    Kommt es auf die tatsächliche Zeit an, in der das Spiel stattfindet? Ist es nicht rechtens, wenn sich solche Kriegs-Shooter in aktuelle Kriege einreihen dürfen, wohlaber andere Spiele wie das neue COD ohne großes Drumherum akzeptiert werden - weil sie in einer vergangenen Zeit spielen?
    Ich finde die Aussage der Mutter ist äußerst... unsinnig, letztlich weil in beiden Kriegen Menschen sterben und auch gestorben sind. Klar ist es traurig, dass sie ihren Sohn scheinbar durch die Waffe eines Taliban getötet wurde - aber was ist mit den anderen, die ihre Verwandten im Zweiten Weltkrieg verloren haben?

    Ich bin der Meinung, dass dieser Clark ganz recht hat. Es spielt keine Rolle, welche Zeit das Spiel umschreibt, vielmehr sollten die Spieler auf dem Boden bleiben und das Ganze nicht verharmlosen.
  • RE: Medal of Honor "widerwärtig"?

    Chaostochter schrieb:


    Ich persönlich bin kein Fan solcher Shooter und kann demnach MOH auch nicht sonderlich viel abgewinnen. Vielmehr muss ich den meisten hier wohl doch Recht geben: Es wird ein wenig viel Trubel um das Ganze gemacht, was, wie Tornum schon gesagt hat, wohl vielmehr reine PR ist (letztlich auch, weil sie Mike Shinoda dort in Köln haben spielen lassen).
    Vielmehr finde ich etwas, was im Artikel auch zur Sprache gekommen ist, ein wenig erschreckend.

    In einer Sendung zum Thema ließ der News-Corp-Kanal die Mutter eines US-Soldaten auftreten, der im Irak getötet worden ist. Die Tatsache, dass man im Online-Modus die Rolle eines Taliban einnehmen könne, sei "respektlos" gegenüber den Hinterbliebenen, sagte sie: "Krieg ist kein Spiel." Shooter, die im zweiten Weltkrieg spielen, seien dennoch etwas anderes: "Es sterben keine Menschen mehr im zweiten Weltkrieg."


    Über diese Tatsache lässt sich wohl etwas mehr nachdenken.
    Kommt es auf die tatsächliche Zeit an, in der das Spiel stattfindet? Ist es nicht rechtens, wenn sich solche Kriegs-Shooter in aktuelle Kriege einreihen dürfen, wohlaber andere Spiele wie das neue COD ohne großes Drumherum akzeptiert werden - weil sie in einer vergangenen Zeit spielen?
    Ich finde die Aussage der Mutter ist äußerst... unsinnig, letztlich weil in beiden Kriegen Menschen sterben und auch gestorben sind. Klar ist es traurig, dass sie ihren Sohn scheinbar durch die Waffe eines Taliban getötet wurde - aber was ist mit den anderen, die ihre Verwandten im Zweiten Weltkrieg verloren haben?

    Ich bin der Meinung, dass dieser Clark ganz recht hat. Es spielt keine Rolle, welche Zeit das Spiel umschreibt, vielmehr sollten die Spieler auf dem Boden bleiben und das Ganze nicht verharmlosen.


    Gut, dass ich dein Posting noch gelesen hatte, sonst hätte ich das noch mal zitiert.
    Dass ausgerechnet eine deutsche Zeitschrift zitiert, wie die Amerikaner sagen "Ach, der zweite Weltkrieg ist ja vorbei, den darf man darstellen", ist sehr interessant. Gibt sicher genügend Rentner in Deutschland, die so jemanden ohrfeigen würden, weil sie selbst sicher auch keine Lust haben, nochmal die Kriege zu sehen, in denen sie vielleicht im Kinderalter ihre Eltern verloren haben.
    Überhaupt ist diese Aussage typisch amerikanisch...

    Wobei ich aber auch sagen muss, dass es ein wenig übertrieben ist, wie die Reaktionen auf der Gamescom war (oder dargestellt wurde? Ich war leider nicht dort...)
    Das ist Krieg, da will man sich auch so fühlen. Ich geb auch offen zu, dass in einer russischen Alarmstufe Rot 2-mission das WTC noch steht. Ich habs niedergeschossen. Na und? Manche stehen halt darauf, die fiesen Drecksäcke in Spielen zu sein, und mir ist es lieber, dass einer vorm Bildschirm herum-roflt weil er einen ahnungslosen sniper gemessert hat, als das auf offener Straße zu machen.
    EDIT: Achja: Mir ist dann auch egal, ob ich im Moment Russe, Amerikaner oder Schlumpf bin und es sich dabei um die Feindes-Nationalität handelt. In solchen Momenten hab ich eh nur im Kopf, diesen verdammten Sniper endlich auszuräuchern, oder den Heli vom Himmel zu holen, der gerade Spawn-camped...