Angepinnt Der ultimative Mikrofonvergleich

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  • leBro schrieb:

    Ich werfe mal Sennheiser E945 und E935 in die Runde, die technisch und klanglich State-of-the-art sind und durch ihre Konstruktionsart Nebengeräuschen die kalte Schulter zeigen.

    Das NTG-2 von Røde kann ich für diese Zwecke nicht empfehlen.
    Hast Du eine Idee wie viel DB Gain die beiden Sennheiser im Vergleich zum Rode Procaster benötigen? Das Procaster hätte ja gerne....ich glaub 65, oder 55 DB. Was die Interface-Suche ja nicht wirklich einfacher gestaltet.

    Wäre schick wenn man beim Sennheiser auf einen FetHead verzichten könnte.
    Popschutz sollte man noch drüberziehen, oder? Thomann hat ja leider nur völlig unzureichende Daten auf ihrer Webseite

    PS: Ich würde mich dann aber eher für das 835 oder 845 entscheiden. Die 900er-Reihe ist dann doch recht hochpreisig.

    Edit: Gerade die Seite gefunden: sengpielaudio.com/Rechner-sensitivity.htm
    Bei 2.7 mV/Pa (keine Idee was das ist) könnte evtl. etwas um die -51 DB Herauskommen. Mag das jemand bestätigen?

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von ValcryTV ()

  • leBro schrieb:

    Ich werfe mal Sennheiser E945 und E935 in die Runde, die technisch und klanglich State-of-the-art sind und durch ihre Konstruktionsart Nebengeräuschen die kalte Schulter zeigen.

    Das NTG-2 von Røde kann ich für diese Zwecke nicht empfehlen.
    Danke, werde ich mir gleich mal anschauen und schlau machen!

    GermanPlay schrieb:

    Ich glaube Mikros muss man immer für sich selbst testen um dann zufrieden zu sein, jeder hat da ein anderes empfinden.
    Genau, nur leider kommmt man dann nicht voran xD Ich stehe jetzt ohne etwas da :/

    Ich glaube das Procaster hat -56 db also würde man schon nen 60er gain benötigen. Das DBX hatte 60 und leider reichte es nicht :(

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Elendrake ()

  • oniondog schrieb:

    Ich glaube das Procaster hat -56 db also würde man schon nen 60er gain benötigen. Das DBX hatte 60 und leider reichte es nicht
    Meins steht ungefähr auf 50 und muss 5cm Mindestabstand einhalten, sonst wird es zu laut.
    Es ist faszinierend, wie unterschiedlich teils die gleichen Konfigurationen wirken.
    Okay, glaub ich habe mich damit falsch ausgedrückt ;) Gereicht hat es bestimmt nur gabs bei mir Probleme bei den Aufnahmen. Das DBX 286s ist ein geiles Gerät, Expander/Gate -30 bei einer kleinen Ratio hat mir schon gelangt für die Akustik des Raumes. Vieleicht war es, bei mir, einfach nur Pech.
  • @leBro @Obli

    Hat jemand von Euch eine Idee ob man für das Sennheiser 835 noch einen Popschutz braucht? Ich habe mal bei Thomann geschaut, 45 Euro für einen Windfilter aus Schaumgummi ist ja jenseits von gut und böse. Alternativen habe ich so jetzt nicht gesehen.

    Die 2.7 mv/PA sehen mir so nach ca. -51/-52 DB aus. Von daher würde ich wohl eher das 835, statt dem 845er nehmen. Ihr habt ja beide doch eher vom Procaster abgeraten, wenn ich das richtig sehe. Zusammen mit nem Yamaha AG03 müsste das ja dann gut klappen.
  • Ich kenne die 835/845/935/945er-Kapseln nur in Verbindung mit Funkstrecken der EW- und 2000er-Serie; über das Rauschverhalten und die notwendige Verstärkung kann ich also nur sehr wenig sagen. (Vll @Julien & @Obli )

    Wer allerdings 170€ für ein ausschließlich mittelmäßiges Procaster hinblättern möchte, sollte definitiv die 19€ für E935/E945 drauflegen.
    Das 835 kam mir bisher recht muffig vor, mag allerdings auch an der Funkstrecke liegen. Ein Windschutz ist definitiv notwendig.
    Da tun es auch die Günstigen von Conrad/Thomann/Music Store und Co., welche meist schon für weniger als einen Euro zu haben sind.

    Ob nun 835 oder 845 sollte man vom Einsatzzweck abhängig machen. Ich selbst habe bei mir auch ein Kleinmembran-Mikrofon im Einsatz und mich, auf Grund der schwierigen akustischen Verhältnisse meiner Räumlichkeiten, bewusst für das Supernieren-Modell entschieden.

    Schlussendlich lohnt es sich, über den Tellerrand zu schauen. "Broadcast-" oder "Studioaussehen" sind nicht die Faktoren, nach denen man ein Mikrofon auswählen darf, wenn man einen größeren Anspruch als "billiges Headset, mit Mikrofon, krassem Surround und fettem Bass" hat.
    Deshalb "propagieren" wir in letzter Zeit auch immer öfter, sich mal die Produkte außerhalb der YouTuber-Marketing-Maschine anzuschauen.
  • Moinsen :)

    Ich hatte vor einigen Tagen ja mal wegen dem Stageline dm-5000ln angefragt was aber wohl keiner wirklich kennt.
    Aus lauter Neugier hab ich es dann einfach bestellt und heute erhalten.
    Der erste Eindruck ist bisher sehr gut. Ich werde mich mit dem Teil nun ein wenig beschäftigen und dann in Kürze mal ein Fazit nachreichen.
    Preis/Leistung ist aber mit Sicherheit schonmal hervorragend.

    Gruß Friese :)
  • leBro schrieb:

    Ich kenne die 835/845/935/945er-Kapseln nur in Verbindung mit Funkstrecken der EW- und 2000er-Serie; über das Rauschverhalten und die notwendige Verstärkung kann ich also nur sehr wenig sagen. (Vll @Julien & @Obli )

    Wer allerdings 170€ für ein ausschließlich mittelmäßiges Procaster hinblättern möchte, sollte definitiv die 19€ für E935/E945 drauflegen.
    Das 835 kam mir bisher recht muffig vor, mag allerdings auch an der Funkstrecke liegen. Ein Windschutz ist definitiv notwendig.
    Da tun es auch die Günstigen von Conrad/Thomann/Music Store und Co., welche meist schon für weniger als einen Euro zu haben sind.

    Ob nun 835 oder 845 sollte man vom Einsatzzweck abhängig machen. Ich selbst habe bei mir auch ein Kleinmembran-Mikrofon im Einsatz und mich, auf Grund der schwierigen akustischen Verhältnisse meiner Räumlichkeiten, bewusst für das Supernieren-Modell entschieden.
    Ich dachte Du hättest weiter oben das 945 empfohlen, Daher hab ich Dich mal einkopiert.

    Nun das Procaster ist so eine Sache. Zusammen mit FetHead und Interface läppert sich das doch. Ich bin mit meinem vorhandenen Mikro so weit sehr zufrieden. Einzig halt dass doch von Außen mal Geräusche kommen oder einem mal die Nachbarn gerade wieder auf dem Kopf rumtrampeln. Ist halt nervig. Von daher war ich halt am überlegen, das Problem dann mal zu umgehen.

    Da hier jetzt mehrfach das Sennheiser vorgeschlagen wurde, statt dem Procaster, versuche ich mich gerade mal ein wenig dami zu befassen. Wenn dann noch das AG03 dafür ausreichen würde, ohne FetHead, wäre das natürlich eine Win-Win-Situation :) Daher schließe ich die beiben x45er-Modelle mal aus. Die müssten genau so viel Power wie das Procaster brauchen.
  • Ich habe mich jetzt mal bisschen umgeschaut bzw. umgehört :D

    Da ist mir das Sennheiser E865 /s aufgefallen Kodensator in Superniere und das Rode M2 was für den Preis von 78€ wirklich gut klingt.

    Fürs Audio Interface werde ich wohl das ID4 von Audient wählen, soll Treibertechnisch auf neusten stand sein und klanglich gab es bis jetzt auch fast nur gutes zu finden.

    mfg ele
  • ValcryTV schrieb:

    Nun ich hab hier ein AUNA, welches bei mir aber eine sehr gute Qualität liefert. Aber halt Großmembran. Alles ist besser als ein Großmembran bei Umgebungslärm :) Muss nichtmal die superniere sein. Und ich denke auch, dass ich nicht soooo gerne 5 cm vorm Mikro kleben möchte.
    Das AUNA tut nur so, als wäre es ein Großmembranmikro :D Darunter steckt eine recht billige Kapsel die weit kleiner ist.

    Zu den Sennheisern: Es kommt auf den Winkel und die Art des Sprechens an. Der Korb selbst hat bereits eine leichte Schaumstoffschicht, wenn ich mich nicht irre, und ist letzten Endes für den Bühnenalltag ohne Popschutz gedacht. Sprich in der Band setzen wir das auf wenigen cm Entfernung ein und kriegen es so hin. Allerdings sind normale Sprachanwendungen etwas härter. Da reicht dann aber ein kleiner zusätzlicher Windschutz.

    Und @leBro: Ich finde die 800er klingen zwar im großen Vergleich etwas muffig, im Gesangsmikrobereich sind sie allerdings doch präsenter als die meisten anderen. Die 900er gehen da aber noch eine Stufe weiter. Letzten Endes liegen die 800er aber klanglich so dicht an einem Procaster, dass sich der Aufpreis definitiv nicht lohnt. In einem Vergleich bei mir kamen die ja mal direkt hintereinander.
    Ich wollte mir bei Gelegenheit nochmal 900er ausleihen, um einen direkten Vergleich zwischen den beiden Serien zu haben.
  • Moin Obli,
    das mit der Kapselgröße kann ja sein. Trotzdem kann ich damit hören, ob der Hamster vom Nachbarn Husten hat :) Es sind schon Leute gröhlend im TS gesessen weil ich sie mich im Nachbarraum damit haben Wäsche aufhängen hören. Und ich singe nicht :)

    Den Unterschied zum Gesang bei Mikros kann ich schlecht einschätzen, was Ploppgeräusche angeht. Singen ist sicher nicht so hart wie sprechen, dafür aber deutlich lauter. Wenn man sich Gronkh beim Procaster anguckt, spricht er ja quasi über die Kapsel drüber, d.h. so seitlich anvorbei.

    Interessant, das Du das muffige bestätigst. Wobei ich auch hier dachte, dass Gesang mehr Frequenzbereich braucht, als Sprache. Könnte man aber mit dem EQ am Yamaha vermutlich direkt ausgleichen. Deine bearbeitete Fassung fand ich auch sehr gut, und das procaster klang unbearabeitet auch nicht wirklich viel anders als das 835.