Angepinnt Der ultimative Mikrofonvergleich

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  • Vorerst: Ich bin ein Laie, also meine Worte am besten nicht auf die Goldwaage legen ^^

    Karmaalp schrieb:

    Es geht um den HPF
    Vermutlich den High Pass Filter, oder? Grundlegend schneidet er unter der angegeben Frequenz alles raus mit einem bestimmten Kurvenverlauf (häufig in dB/Oktave angegeben). Wird u.A. häufig bei Stimmen verwendet um sie etwas zu 'entrumpeln' (klarer zu machen).
    Ob man Ihn an oder aus schalten sollte hängt von vielen Dingen ab, Raum, Abstand, Stimme und/oder dem Mikro selbst :)

    Karmaalp schrieb:

    Damit ich aber wirklich ein Unterschied höre muss ich diesen schon extrem in Richtung +10 Dezibel schieben, da wollte ich einfach fragen ist das normal ?
    Generell gesagt sind 10 dB eigentlich ziemlich extrem, aber das Procaster ist auch von Natur aus recht dumpf - weswegen Viele da wohl etwas aggressiver vorgehen - Gronkh z.B. scheint auch ordentlich Höhen rein zu Drehen.

    Karmaalp schrieb:

    Gibt es da noch paar Frequenzen ? Man spricht anscheint oft auch von einer "Radio Stimme"
    Hängt auch hier von so einigen Dingen ab, nebst dem Frequenzverlauf des Mikros an sich (allein hier z.B. der Unterschied zwischen dem Nt1-a oder dem Nt2-a), macht hier auch wieder die Stimme, der Raum, die Umgebung et cetera et cetera viel aus - ein EQ Preset was bei Jemandem gut klingt, kann am gleichen Mikro bei einer anderen Stimme enorm viel verreißen - oder sei es die gleiche Stimme, aber ein anderer Raum.
    Es gibt aber einige Seiten, die ein paar 'verallgemeinerte' menschliche Frequenzen aufführen, wonach man probieren kann sich zu orientieren :)
    Letztlich ist es (oder war/ist es für mich) immer mehr Trial and Error als Berechnung ^^

    Wirkliche Antworten konnt' ich Dir jetzt vermutlich nicht geben (a la 'hätte, wäre, könnte') :'D
  • CoRori schrieb:

    Es gibt aber einige Seiten, die ein paar 'verallgemeinerte' menschliche Frequenzen aufführen, wonach man probieren kann sich zu orientieren
    Letztlich ist es (oder war/ist es für mich) immer mehr Trial and Error als Berechnung

    Das würde ich auch so unterschreiben. Man kann zwar nach Frequenzberechnungen vorgehen, aber meistens sind Stimmen doch so etwas grundlegend verschiedenes, dass man lieber nach dem eigenen Gehör vorgeht und über einen längeren Zeitraum das Optimum selbst rausfindet.
  • CoRori schrieb:

    Vermutlich den High Pass Filter, oder? Grundlegend schneidet er unter der angegeben Frequenz alles raus mit einem bestimmten Kurvenverlauf (häufig in dB/Oktave angegeben). Wird u.A. häufig bei Stimmen verwendet um sie etwas zu 'entrumpeln' (klarer zu machen).
    Ob man Ihn an oder aus schalten sollte hängt von vielen Dingen ab, Raum, Abstand, Stimme und/oder dem Mikro selbst

    Also heißt es Ausprobieren okay, aber gibt es da so ein ca. in dem Bereich in dem man sich dort befinden sollte ?
    Z.b. 10K hz sollten es wahrscheinlich nicht sein :D
    Irgendein Wert an dem man sich orientieren kann.

    CoRori schrieb:

    Generell gesagt sind 10 dB eigentlich ziemlich extrem, aber das Procaster ist auch von Natur aus recht dumpf - weswegen Viele da wohl etwas aggressiver vorgehen - Gronkh z.B. scheint auch ordentlich Höhen rein zu Drehen.
    Ja denke ich auch da er das selbe Mikro auch hat und auch wie ich eine ziemlich tiefe Stimme eigentlich hat.

    CoRori schrieb:

    Wirkliche Antworten konnt' ich Dir jetzt vermutlich nicht geben (a la 'hätte, wäre, könnte') :'D

    Doch alles gut waren doch Tipps, besser als nix danke :)
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    Hi

    ich wollt fragen welchen Tischarm ihr mir empfehlen könnt für das rode nt1a,
    ich wollte mir den millenium ma 2050 holen
    aber der soll ja nicht ganz so stabil sein.

    Ich würd für einen guten tischarm auch ein wenig mehr zahlen.

    wichtig ist mir eig. nur das er das mikrofon an seinem platz hält und stabil ist und das man es gut schwenken kann.

    aus platzgründen geht sich ein Bodenstativ leider nicht aus
  • Julien schrieb:

    Der MA-2050 hält das NT1-A zwar auch, ist aber halt wirklich ein bisschen sehr wackelig und die Schrauben sind nicht so bombenfest. Der Rode PSA-1 wäre da echt besser, ansonsten wäre noch der K&M 23850 zu empfehlen. ^^

    Bin noch ein newbie deswegen mal die Frage zum K&M 23850 der darf/soll nur mit max 800g belastet werden jetzt wiegt das Mikrofon alleine schon ~400g ohne "shockmount" und popschutz

    ich geh zwar jetzt nicht davon aus das ein shockmount und ein popschutz ~400g wiegen

    aber hält der 23850 das gewicht von mikrofon shockmount uns popfilter aus?
  • So nachdem ich mir jetzt als Soundkarte die Sennehsier GSX 1000 gegeönnt habe und die mikroqualität bei dieser Soundkarte dennoch wie bei einer 10 Euro USB Soundkarte ist werde ich mir wieder ein Großmembran zulegen.

    Gesehen habe ich einmal das Rode NTUSB und das Rode Podcast.

    Sind diese Zwei zu empfehlen?
    Ist XLR gebundenes mit einem Mischpult mehr zu empfehlen? Eigentlich möchte ich ja nicht noch ein gerät am tisch rumliegen haben.

    Gibt es andere USB Mikros die ihr mir empfehlen könnt? Darf auch mehr kosten

    Viele Grüße

    Patrick

    Ösi mit Nachtsichtgerät
  • @Patzian
    Das NT-USB kann ich dir nur wärmstens empfehlen. Kostet nicht viel, klingt super und funktioniert einfach. Klare Kaufempfehlung von mir. :thumbup:

    Das Rode Podcaster hingegen finde ich persönlich nicht mehr so prall. Es klingt ziemlich dumpf und nimmt trotzdem noch jede Menge Plosionslaute und Nebengeräusche auf... Davon würde ich mittlerweile echt abraten.

    Und wenn du keine Lust auf Interface und XLR hast, muss das auch nicht unbedingt sein. Mit dem Rode NT-USB bist du von Haus aus enorm gut ausgestattet - und selbst falls du doch live Effekte draufspielen möchtest, gibt es mittlerweile sehr brauchbare Software für solche Spielereien. ^^

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Julien ()

  • Moin :)
    Da ich in letzter Zeit viele Livestreams mache, würde ich gerne von meinem Audiointerface auf einen Kleinmixer umsteigen, damit ich auch live an meiner engelsgleichen Stimme rumschrauben kann. (Ich nutze das Rode NT1A)
    Hat jemand von euch eine Empfehlung für mich parat (preislich würde ich bis 250-300€ gehen)

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von MrWombat ()

  • @MrWombat
    Wenn du wirklich Live-Bearbeitung deiner Stimme brauchst, würde ich vielleicht so was wie das Yamaha AG03 ins Auge fassen. Damit hättest du schon mal die wichtigsten Funktionen abgedeckt, ohne dir gleich eine ganze Batterie an Effektgeräten anzuschaffen.
    Allerdings sind mittlerweile auch die Softwarelösungen durchaus zu gebrauchen, die es sogar kostenlos gäbe, Stichwort Voicemeeter Banana. Eventuell ist das auch einen Blick für dich wert. ;)
  • Hallo alle zusammen :)
    Ich bin auf der Suche nach einem neuen Mikrofon. Ich habe schon seit längerem ein Auge auf das Rode NT1-A geworfen. Allerdings bereitet mir die hohe Empfindlichkeit Kopfzerbrechen. Da ich eine mechanische Tastatur besitze, habe ich die Sorge, dass man gerade bei Gameplayaufnahmen die Tastatur sehr stark wahrnimmt.
    Meine zweite Wahl wäre das Rode Procaster, da es mit den Hintergrundgeräuschen besser umgehen soll. Hier gefällt mir allerdings der Sound nicht so gut wie beim NT1-A.
    Hier haben doch bestimmt schon einige Erfahrungen mit dem NT1-A gesammelt. Wie sieht es bei euch mit den Hintergrundgeräuschen aus? Ist es wirklich so gravierend wie man oft liest?

    PS: Da ich bereits ein Yamaha MG 10XU besitze, kommt ein USB-Mikrofon eher nicht in Frage.
  • @Kosheen
    Erst mal: Cooler Username. 8)
    Und ja, das NT1-A ist zwar sehr beliebt, hat aber durchaus Probleme mit lauten Umgebungsgeräuschen wie eben von einer mechanischen Tastatur. Die Procaster-Alternative halte ich mittlerweile auch für nicht besser, da du dort wesentlich schlechteren Klang hast und trotzdem noch sehr stark den Plosionslauten und Umgebungsgeräuschen ausgesetzt bist. Davon würde ich dir persönlich eher abraten.
    Was du noch ins Auge fassen könntest, wären Kleinmembran-Mikrofone. Da gibt es beispielsweise das Sennheiser E845, was durch die Superniere und dynamische Bauweise sehr gut mit Tastaturklackern zurechtkommen soll. Dein Mischpult dürfte ja genügend Gain bieten, um da ordentliche Lautstärke rauszubekommen.
  • @Julien

    Danke 8)

    Erstmal danke für deine Antwort und deinen Vorschlag.
    Gerade auf Youtube sieht man ja einige, die das NT1-A benutzen und bei vielen fallen die Hintergrundgeräusche nicht wirklich auf (bzw. sie stören nicht wirklich). Liegt das dann daran, dass sie einfach einen relativ gut abgeschirmten Raum und eine vergleichsweise leise Peripherie haben oder kann man die Tonspur im Nachhinein noch relativ gut bearbeiten und beispielsweise Tastaturgeräusche mittels (z.B.) Audacity relativ gut abschwächen?
  • Das ist natürlich von Nutzer zu Nutzer unterschiedlich, im Idealfall sogar eine Kombination aus allen Faktoren. Ich beispielsweise habe eine eigens gebastelte Pseudo-Tonkabine mit einer sehr guten Mikrofonpositionierung, eine sehr leise Maus und Tastatur und benutze Adobe Audition zur Nachbearbeitung meines NT2-A. Da kommt am Ende so gut wie kein Tastenklackern raus.
    Allerdings muss ich auch sagen, dass ich schon Tonspuren von Leuten mit NT1-A und einer mechanischen Tastatur gehört habe... Und das ist teilweise schon extrem. :/ Leider gibt es da halt keine pauschalen Angaben, wie schlimm es werden wird, da es auf so viele Faktoren ankommt. Man kann auch in der Nachbearbeitung noch was retten, aber auch der besten Software sind Grenzen gesetzt.
  • Der beste Fall ist folgender: Das Signal so "perfekt" wie eben möglich aufnehmen.

    Im professionellen Tonstudio nimmt man auch ein Mikrofon, welches zur Stimme des Sänger/Sprechers oder der Art des Instruments passt, anstatt ein beliebiges Gerät zu verwenden und den Ton am Ende digital (oder analog) bis zur endgültigen Verwurstung zu verbiegen.
    Ein ähnliches Beispiel sind Messen (Gamescom und Co.): Hier zieht man am Besten auch mit einem passenden Reporter-Mikrofon und nicht mit seinem Røde VideoMic los.

    Deshalb würde ich, wie Julien, in Hinblick auf die Aufnahmesituation ein dynamisches Mikrofon verwenden.
    Hier ist dann zwar etwas Nachbearbeitung notwendig um einen geschmeidigen Sound hinzubekommen, du hast allerdings deutlich weniger Probleme mit deiner Raumakustik und Nebengeräuschen. Zum Sennheiser E845 könnte auch das überlegene E945 einen Blick wert sein.

    Wenn du dem Sound eines NT1-A nahe kommen zzgl. geringerer Empfindlichkeit für Nebengeräusche willst: nun.. dann reicht das Budget nicht.