Alundra

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    Jah, eine kleine Review von dem PSX spiel, das ich gerade spiele, es wird eine von fehlern nur so wimmelnde, aber hoffentlich informative Veranschaulichung dessen wie man Alundra betrachten sollte...

    Also, erstmal ein wenig Basisinformation:

    Name des Spiels
    Alundra

    Plattform
    Playstation (aka PSX)

    Erschienen
    1997

    Genre
    Action - Adventure
    bzw.
    "Legend of Zelda Pendant"

    So und jetzt Zur Sache:

    ...zur Story:
    Alundra lehnt sich an ein typisches "Das Böse bedroht das Leben Unschuldiger" Szenario an, verpackt es allerdings mit einem ziemlich interessanten Handlungskonzept:
    Alundra, Protagonist des Spiels, hat merkwürdige Träume die ihn in eine Stadt/ein Dorf namens Inoa rufen. Auf dem Weg dort hin, hat das Schiff mit dem er und viele andere Reisen - Die Klark - ein zusammenstoß mit einem Riff, es wird komplett zerstört, doch wie durch ein Wunder überlebt der Abenteurer. Der junge Mann hat vor dem Unglück einen bizarren Traum, ein alter Weiser namens Lars klärt ihn über ein großes Unheil im See Nordwestlich von Inoa auf, über einen Dämonen der dort tausende von Jahren geschlafen hat. Dieser Dämon sei erwacht und begänne damit die Einwohner Inoas zu terrorisieren.
    Dies ist im Grunde die Basisstory, doch es bleibt nicht bei einfachem Terror, nein, da der Dämon - Melzas - Über unglaubliche Macht verfügt gelingt es ihm die Träume der Dorfbewohner zu manipulieren und sie im Traum zu ermorden, beziehungsweise durch ihre Träume schreckliche Dinge geschehen zu lassen!

    Handlung & Verlauf:
    Auf diese nunja, mehr oder minder Trockene Story folgt nun das Konzept des Spiels:
    Alundra ist in der Lage in das Unterbewusstsein anderer einzudringen und somit ebenso wie Melzas die Träume der Dorfbewohner zu manipulieren, allerdings endet es meistens in einem ziemlich bizarren Dungeon, das perfekt eine Albtraumhafte Welt darstellt.
    Die Handlung schwingt nach einem Treffen mit Lars dorthin um, dass Alundra nicht nur die Träume der Bewohner Inoas verändern, sondern auchnoch 7 Wappen finden muss, mit denen er das Versunkene Schloss des Meisterdämonen selbst aus dem Grund des Sees hervorheben kann um Melzas treiben ein Ende zu setzen.
    Der Schwierigkeitsgrad verteilt sich hierbei unregelmäßig, während also am Anfang alles sehr sehr leicht ist, kann es sei dass man nach einer enorm leichten Aufgabe auf einmal an einem Unknackbaren Rätsel festsitzt und sich einer Komplettlösung bedienen sollte.

    Gameplay:
    Alundra ist wie schon erwähnt ein Action Adventure und erinnert an den Großen Bruder von Legend of Zelda, da es ziemlich umfangreich ist.
    Auch das Itemsystem von Zelda wurde aufgegriffen, so haben wir die möglichkeit mit der Viereck-Taste Angriffe durchzuführen mit z.B. Schwert, Morgenstern, Feuer-/Eis-/Donnerstab und mit der Kreis Taste können wir Aktionen durchführen die da währen: Bomben legen, Kräuter zu uns nehmen, tränke Trinken und so weiter.
    Da Adventures auf der Charakterentwicklungsebene meistens durch den erhalt von Lebensenergiesteigernden Items und neuen Waffen beruht hat man sich auch hier die Zeit gelassen soetwas in spiel zu implementieren, so beginnt man seine epische Reise mit einem Dolch und verfügt gegen Spielende über ein gesegnetes Schwert, oder bekommt statt eines Morgensterns erstmal nur eine Kette mit einer Blanken Stahlkugel geschenkt, die sich gegen Mitte des Spiels dann gegen den Morgenstern austauschen lässt.
    In Sachen Gameplay ist Alundra sehr schnell zu begreifen, die Menüs sind übersichtlich, das Spiel ist im Grunde selbsterklärend, man kann erahnen wie Gegner zu schlagen sind, oder wie Rätsel zu lösen sind.

    Doch keine Rubrik ohne Schwarzes schaf, so stellen Rätsel in Manchen punkten wirklich mehr als nur eine Herausforderung da, vor allem weil sie unter anderem Falsch formuliert sind oder eventuelle Hinweise einfach mirnichts dirnichts verschwinden!

    Grafik:
    Das Spiel basiert auf einer Art Comic grafik, für leute die Legend of Zelda mochten ist das hier wohl wieder gut zu vergleichen, nur wäre Alundra in der Rolle des Link etwas detaillierter dargestellt.
    Außerdem hat man auf 3D Grafik verzichtet, also kein Kubisches Syndrom Marke "Legend of Legaia" oder "Final Fantasy Knipps".

    Musik:
    Ich persönlich kann diesen Spalte nicht Objektiv genug ausfüllen, da ich von der Alundramusik voreingenommen bin.
    Jedoch sei gesagt: die Track's Passen perfekt auf die ihnen zugeschnittenen Szenarien und in einem Besonderen Falle, dem Titel 'Reqiuem' vergießen Alundraspieler teils sogar Tränen, da dieser Titel sowohl für den Tod eines jeden wichtigen Charakters Steht, als auch für den Emotional wichtigsten Charakter des kompletten Spiels.
    Im Spiel selbst findet sich die möglichkeit alle Tracks auf Grammophonen freizuschalten, sobald ein bestimmter Fortschritt erreicht ist hat der Im Spiel angesiedelte Komponist seine 'Werke' vollendet und man hat zugriff auf jedes Lied des Spiels.

    Steuerung:
    Da gibts nicht viel zu sagen, zwar ist es etwas gewöhnungsbedürftig alles und jeden mit der Viereck Taste anzusprechen, die ja eigentlich fürs Schwert da ist, aber ansonsten versteht sich die Handlung von Alundra von selbst und ist leicht zu handhaben.

    Fazit:
    Für Adventurefans ist Alundra im Grunde ein MUSS!
    Jedoch sollte aufgrund des ab und an etwas hoch angelegten Schwierigkeitsgrades nicht davon abgesehen werden im Zweifelsfalle mal zur Komplettlösung zu greifen.
    Leider ist es heute kaum mehr möglich das leider viel zu schlecht Verkaufte Spiel preisgünstig zu erhaschen, da die Gebote aufgrund eines gewissen Sammlerwertes enorm hoch sind, trotzdem lohnt es sich einen Blick auf das Spiel zu riskieren und wem es gefällt, der kann es immernoch weglegen, obwohl ich bezweifle, dass es Adventuregamer gibt, die dieses Spiel nicht mögen werden.

    Pro Game:
    - Liebevoll Designetes Szenario
    - Enorme Emotionale Einbindung ins Spiel, man lernt sich mit den Vorkommnissen in Inoa auseinanderzusetzen und fühlt mit den Charaktären mit
    - Packende Bosskämpfe
    - Interessantes Spielkonzept


    Kontra Game:
    - Hoher Einkaufspreis
    - Keine Möglichkeit den Charakter umzubennen
    - Teilweise wirklich grausamer Schwierigkeitsgrad oder endlos lange Dungeons
  • Super Review, man bekommt wirklich vermittelt, worum es im Spiel geht, und hat eine Vorstellung von dem Ganzen. Vielleicht werd ich mir das Game dann auch mal anschauen ;)
    Ja du kannst dich an den Teufel und das Böse gewöhnen
    Aber der Löwe bleibt der König in der Höhle des Löwen