Festplattengeometrie für Anfänger (Warum Partitionen langsam sind)

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    • Festplattengeometrie für Anfänger (Warum Partitionen langsam sind)

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      Das soll jetzt ein eher Bildliches Anschaungstutorial werden über Festplatten, da viele sich Wundern warum Partitionen langsam sind. Das ganze auf Wikipedia etc. ist doch für den einen oder anderen manchmal sehr schwer nachzuvollziehen und leider Gottes gibt es viele Leute hier im LP Forum die das Ausmaß nicht so recht verstanden haben. Und die möchte ich damit jetzt aufklären mit ganz einfachen und leicht zu verstehenden Bildern und Worten.

      1. Wie ist eine Festplatte überhaupt aufgebaut?
      Eine Festplatte besteht aus 3 Komponenten. Einen oder mehreren Zylindern, einen oder mehrern Schreibköpfe und einen Rotor auf denen sich die Zylinder befinden.
      Die Zylinder werden Datentechnisch in Spuren und Sektoren aufgeteilt.



      Mehrere Sektoren bilden ein Cluster.


      2. Anordnungen von Partitionen
      Partitionen wie C, D, E usw. werden auf einer Festplatte von Außen nach innen angeordnet. Angefangen mit dem Master Boot Record (MBR) gefolgt vom Bootsektor der einzelnen Partitionen. Je nach dem wie groß jede einzelne Partition ist, nährt sie sich Spur für Spur den inneren Bereich der Festplatte.
      Auch mit der Ablösung des Bios durch UEFI wird der MBR Track aus Kompatibilitätsgründen geschrieben, obwohl dieser dann nicht mehr genutzt wird.



      3. Was machen Partitionen so Langsam?
      Wir wissen bereits das Partition C, D, E usw. auf einer einzigen Festplatte arbeiten müssen.
      C ist hierbei die Primäre Partition
      Wobei D und E erweiterte logische Partitionen sind.

      Partitionen werden unter Windows als Laufwerk difiniert und haben die Bezeichnung C:\, D:\, E:\ usw. Dennoch können unter Umständen weitere Partitionen existieren wie z.B. eine Linuxpartition die Windows nicht erkennen würde. Hier spielt das Dateisystem eine wichtige und entscheidene Rolle. Dateisysteme wie NTFS, FAT32, FAT16, etc. haben bestimmte Anordnungsmuster für Sektoren und gemeinsame Cluster. Wird die Zuordnugsanzahl überschritten vom vordifinierten Dateisystem wird die Partition nicht erkannt. Auch die Speicherung von Daten hat eine wichtige Rolle hierbei. So ist es Möglich bei NTFS formatierten Dateisystemen eine Dateigröße von 16 TiB zu erzeugen wenn man das möchte. Worauf bei FAT32 die 4GB nicht überschritten werden darf.

      Die Frage warum es jetzt langsamer wird liegt auf der Hand. Der Lesestift rattert jetzt in bruchteilen von Milisekunden rauf und runter. Sprich Spur für Spur bei einer kompletten Umdrehung. Das kann man sich am besten mit einer Schallplatte vorstellen wo die Nadel langsam aber sicher zur Mitte hinwandert. Das macht die Festplatte halt in bruchteilen von Millisekunden parallel zu den anderen Zylinder die sich drauf befinden. Deswegen arbeitet jede Festplatte parallel zu jedem Zylinder und erleichtert sich somit den enormen Aufwand an Geschwindigkeit.

      Es gibt einige Schreibverfahren heute die weitaus besser sind als damals und Methoden die Festplatte schneller und effektiver arbeiten zu lassen. Aber das Grundsystem bleibt soweit trotzdem erhalten.

      Der Weg von Partition C zu D und zu E hat einen Weg und feste Positionen auf der Platte die erst erreicht werden müssen. Hinzu kommt das der Lesekopf jeder Scheibe entweder nur lesen kann oder nur schreiben. Am effektivsten ist es wenn nur eins von beiden geschieht.

      Bei einer Festplatte mit 3 Partitionen die ich jetzt mal bewusst aufteile in Windows, Spiele und Aufnahme passiert folgendes:
      Windows arbeitet als Betriebssystem und muss sowieso jedesmal auf der Festplatte schreiben und lesen. Allein schon wegen Cache oder Spielstände, Speicherabbilder, Fehlermeldungen und halt die benötigten Systemdatein um die Windowsfunktion am laufenden zu halten. Sowas wie Grafikkarte, Mauszeiger, DirectX etc.
      Die Spielepartition liest auf Laufwerk D jetzt nur die Spieldaten und einige Systemdaten von Laufwerk C um es überhaupt zu starten.
      Allein bei solchen Aktionen macht die Festplatte Glanzleistung heutzutage, denn es hängt vom Spiel auch ab wie groß oder wieviel Datein gelesen werden müssen.
      Jetzt kommt aber noch die Aufnahme Partition hinzu die einen riesigen Schreibaufwand bewältigen muss wenn man lossless aufnimmt. 3 Minuten für 2 GB sind schon enorm.

      Jetzt arbeitet die Festplatte mit 100% Sicherheit auf absoluten Höstleistungen und kann in Form von Zusammenbrüchen des Systems führen. Folgen sind dann: Spiel laggt, Aufnahme ruckelt oder macht Framejumps und das ganze Windows System (Sofern diese Festplatte betroffen ist) wird dadurch extrem langsam.

      4. Was wäre das allerbeste um Let's Plays zu machen?
      Das allerbeste wäre alles Festplattenbedingt zu machen. Sprich das Laufwerk C:\ für Windows eine Festplatte bildet, Laufwerk D:\ für Spiele eine und Laufwek E:\ für Aufnahmen eine eigene Festplatte bekommen. Somit ist Sichergestellt das jede Festplatte optimal arbeitet, weil diese damit entlastet sind. Somit ist die Windows Festplatte nur damit beschäftigt für Windows selbst die Datein zu lesen und zu schreiben, die Spiele Festplatte in der Regel nur lesen muss und die Aufnahmefestplatte nur schreiben muss. Und keine Festplatte müsste dann durch Partitionen auf eine Festplatte schreiben und arbeiten. Der Rest hängt dann nur noch von der CPU und der Grafikkarte ab. Nicht mehr von der Festplatte.

      Der Kauf einer ordentlichen Festplatte lohnt sich immer und auch die Verbindung sollte Optimal sein. USB 3 oder direkt am Mainbord angeknüpft. Für eine schnelle Übertragungsrate. Eine schnelle Festplatte gibt den letzten Schliff.

      Letzt Worte:
      Wie ganz oben schon angesprochen soll es jedem auch Bildlich Verständlich gemacht werden dadurch, deshalb bitte ich um Entschuldigung wenn das bereits gesagte nicht zu 100% übereinstimmt mit der Wirklichkeit. Es soll halt dazu dienen es jedem unwissenden zu erklären wie sowas abläuft. Natürlich fehlen viele Fakten hier. Aber würde ich diese noch nennen würde es wieder nur Fragen aufwerfen. Es ist nur eine Abstrakte Darstellung und Erklärung wie sowas abläuft ^^ Ich könnte noch viel mehr dazu sagen und schreiben, was aber eh keiner mehr verstehen würde und es nur wieder zu Debatten kommt. Falls einer von euch bestimmte Sachverhalte besser und einfacher darstellen und erklären kann, nur zu ^^

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Sagaras ()

    • Das, was du sagst, ergibt durchaus Sinn - aber eben auch nur unter der Bedingung, dass man mehrere Festplatten hat, die man nicht in einem RAID-0-Verband betreibt. Leider sagst du nichts dazu, wie es aussieht, wenn nur eine Festplatte vorhanden ist - ich meine, nicht jeder hat gleich 2 oder 3 davon. Denn da sollte man keinesfalls alles auf eine einzige Partition schreiben, denn...

      Windows. An sich brezelt das Betriebssystem relativ selten auf der Festplatte herum, wenn nicht gerade ein Systemupdate läuft (was man fürs Spielen ohnehin deaktivieren sollte, denn aus irgendwelchen Gründen wird dabei der ganze Rechner unbenutzbar). Systemdateien werden zwar ab und zu mal geladen (in der Regel, wenn man irgendein Programm startet), die bleiben dann aber im RAM, solange noch welcher frei ist. Auslagerungsdatei sollte in jedem Fall abgeschaltet werden, insofern ist so ein Setup auch nur mit genügend Arbeitsspeicher möglich.

      Spiele. Wenn das Spiel eine neue Map lädt oder sowas, wird es in jedem Fall kritisch, egal ob mit oder ohne Partitionierung. Wenn man jetzt aber sein Spiel auf eine Partition nur für Spiele installiert hat, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Dateien intern fragmentiert sind, sehr gering - wie oft installiert und deinstalliert man Spiele? Auf der Windows-Parition ist deutlich mehr los, allein schon, weil da die ganzen Benutzerdaten drauf liegen - und das Lesen geht an sich recht schnell. Ergo muss der Lese-/Schreibkopf nur dann springen, wenn wieder was auf die Aufnahmepartition geschrieben werden soll - wenn der I/O-Scheduler von Windows intelligent ist und Windows einen Write Cache im Arbeitsspeicher hat, dann passiert das pro Sekunde idealerweise nur ein paar Mal.

      Aufnahme. Auch dafür empfiehlt sich eine eigene Partition, die man regelmäßig nach einer Aufnahmesession komplett leert. Warum? Eigentlich derselbe Grund wie bei den Ladezeiten von Spielen. Wir reden hier von Dateien, die jeweils mehr als hundert Gigabytes groß werden können. Auf einem Dateisystem mit viel Schreib- und Löschaktivität wie der Windows- und Home-Partition ist aber eine gewisse externe Fragmentierung nicht vermeidbar, sodass nach einiger Zeit kaum genug Platz da sein wird, um eine 100GB-Datei komplett in einem Block auf die Platte zu schreiben. Dadurch haben wir wieder interne Fragmentierung in der Aufnahmedatei und der Schreib- und Lesekopf muss wieder wunderbar hin- und her springen. Nicht gut und nebenbei auch der Hauptgrund, warum man unter Linux zum Beispiel für Auslagerungsspeicher in der Regel eine separate Partition oder zumindest Dateien fester Größe verwendet, und keine dynamisch wachsende Datei, wie es Windows standardmäßig tut.

      Ob nun wild auf einer großen Partition hin- und hergesprungen wird oder auf 3 kleinen, ist letztenendes Egal - den Kopf neu zu positionieren, kostet mehrere Millisekunden und je öfter das passiert, desto stärker bricht der Datendurchsatz ein.

      Daher sollte man bei 2 Platten auch Spiele, persönliche Daten (wenigstens die Speicherstände) und Windows auf eine Platte und Aufnahmen auf die andere Platte legen. Wie gesagt, Windows tut in der Regel nicht viel auf der Platte, aber wenn es doch mal etwas tun sollte, dann ist die Bandbreite zum Schreiben wichtiger als die zum Lesen von ein paar Spieledateien. Ob ein Ladebildschirm jetzt 20 oder 30 Sekunden dauert, ist im Grunde egal, ob die Aufnahme ruckelt oder nicht und dadurch ggf. sogar Ton und Video asynchron werden, ist nicht egal (alles schon gehabt...).

      Trotzdem rate ich dringend dazu, wenigstens für die Aufnahmen eine eigene Platte anzuschaffen, besonders, wenn man Wert auf hohe Auflösungen legt. Insofern: Ja, Partitionen sind langsamer als separate Festplatten, aber eine Festplatte mit einer Monsterpartition für alles ist noch langsamer als eine einzelne, partitionierte Platte.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von VikingGe ()

    • @zu VikingGe: Und trotzdem hast du das gleiche jetzt nur ausführlicher geschildert. 3 Partitionen auf einer Platte führen zur Extremarbeit der einzelnen Festplatte mit den 3 Partitionen. Was höst ineffektiv ist. Der Aufwand den die Platte betreiben müsste währe zu hoch. Die Sprünge betragen zwar nur Millisekunden, aber du musst ja auch dran denken: Windows schreibt und ließt seine Datein (Sprich Laufwerk C ist ständig dabei), Laufwerk D kann schon ganz woanders sitzen auf der Festplatte und muss da die Spieldaten lesen. Dann auf der 3ten Partition die in der Mitte sitzt des Zylinders muss geschrieben werden.

      Das schreiben einer großen Datei macht den Lesekopf nicht grad Optimal zum lesen und schreiben. Optimal wäre es wenn er nur lesen müsste. Sprich Windows und Spiel auf einer Festplatte und die Aufnahmen auf einer enderen Festplatte.

      Wenn ich aber nur EINE Festplatte habe, dann wäre es Optimal wenn die letzte Partition die Aufnahmepartition bildet, da diese nah der Mitte des Zylinders angelegt wird und somit schneller geschrieben werden kann.

      Währe die Aufnahmepartition das Windows Laufwerk, dann währe das auch recht Suboptimal, da der Kopft nur am Rand schreiben müsste.

      Partitionen bremsen wirklich das ganze aus. Jedenfalls was das gleichzeitige Benutzen von Programmen bedeutet. Jeweils die innere Spur, sprich die letzte Partition der Festplatte arbeit am schnellsten.
    • Danke dafür.

      Hier guckt mal Julien und co. Ein Daumen!
      Und das obwohl es gegen meine Diskussion mit dir spricht.
      Wahnsinn oder?


      Kannst ja mal in dem anderen Thread drüber nachdenken, diesen Thread hier vergleichen und dann nochmal nachdenken wie das denn sein kann, das man mit mir ja doch reden kann.

      So schwer ist das doch nicht.

      @Sagaras. Danke ..





      Seit etlichen Monaten komplett veraltete Signatur, wie ihr sicherlich schon bemerkt habt. Habe mittlerweile mehr als 4 Projekte, weshalb die Signatur leider momentan gesprengt ist xD
      Notdürftig die Liste was aktuell läuft: Unreal | DooM 2: Project Brutality | Complex DooM (LPT) | DooM 2016 | Need For Speed III: Hot Pursuit | Dirt 4 | WRC 7
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      Und trotzdem hast du das gleiche jetzt nur ausführlicher geschildert.

      Naja, eigentlich nicht. Du hast die physikalische Grundlage erläutert und daraus gefolgert, dass Partitionierung gegenüber mehreren Platten verliert, ich habe versucht, die Probleme mit den Dateisystemen zu erklären (also quasi ein Softwareproblem) und daraus gefolgert, dass Partitionierung gegenüber einer einzigen Partition auf einer Platte gewinnt.

      Und an deinem Beitrag stört mich etwas, dass das nirgendwo wirklich klar wird. Partitionen auf einer einzelnen Platte machen das System eben nicht zwangsläufig langsam - was man schon bei der Überschrift durchaus denken könnte. Mehrere Festplatten sind nur einfach besser und spätestens bei 1080p notwendig für flüssige Aufnahmen. Das nur so als Kritik.

      Und..
      aber du musst ja auch dran denken: Windows schreibt und liest seine Datein (Sprich Laufwerk C ist ständig dabei)

      Was zum Henker macht ihr alle mit euren Betriebssystemen :D wenn ich ganz normal am Zocken bin und das Spiel selbst gerade nichts von der Platte lädt oder Steam irgendetwas herunterlädt, ist die Platte praktisch inaktiv, bis auf ein paar kleinere Bursts ab und zu mal...

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von VikingGe ()

    • VikingGe schrieb:

      Und an deinem Beitrag stört mich etwas, dass das nirgendwo wirklich klar wird. Partitionen auf einer einzelnen Platte machen das System eben nicht zwangsläufig langsam - was man schon bei der Überschrift durchaus denken könnte. Mehrere Festplatten sind nur einfach besser und spätestens bei 1080p notwendig für flüssige Aufnahmen. Das nur so als Kritik.

      Kann ich dir gern wiederlegen. Wenn du dir das dritte Bild mal bitte anschaust oben, dann ist die Partition in der Mitte die schnellste, während die äußere die Langsamste bildet. In Windows selbst merkst du das nicht, da bereits Windows selbst am äußersten Rand arbeitet und somit das langsamste ist. Bedeutet die inneren Partitionen sind leer und weit aus effektiver. Jetzt hast du aber Windows und sagen wir mal ein Spiel drauf. Windows auf Partition C und das Spiel auf D.
      Windows arbeitet ununterbrochen wie bereits gesagt und muss ständig lesen und schreiben. Sprich es ist immer aktiv. Das bremmst sozusagen die andere Partition schon aus und kann diese genauso schnell oder halt sogar langsamer machen als die C Partition. Du musst ja auch noch bedenken das der Wechsel zwischen Schreiben und Lesen gewechselt werden muss durch die Windows Partition. Allein das bremmst die anderen Partitionen schon aus. Läuft das Spiel auf D würde Laufwerk E weiter ausgebremmst werden. Der Lese und Schreibkopf muss jetzt nicht nur die Positionen finden auf der Festplatte, sondern zwischen Schreiben und Lesen wechseln und das in Millisekunden. Das macht Partitionen halt langsam unter sich.
      Hätte ich vllt erwähnen sollen ^^

      VikingGe schrieb:

      Was zum Henker macht ihr alle mit euren Betriebssystemen :D wenn ich ganz normal am Zocken bin und das Spiel selbst gerade nichts von der Platte lädt oder Steam irgendetwas herunterlädt, ist die Platte praktisch inaktiv, bis auf ein paar kleinere Bursts ab und zu mal...

      Wir machen gar nix mit unseren Betriebsystemen, dein Windows arbeitet nun mal unaufhörsam und gibt Schreibbefehle sowie Lesebefehle an die Festplatte. Dein Windows soll ja nicht nur vom RAM am leben erhalten werden, sondern muss Daten senden die gebraucht werden und Daten die geschrieben werden müssen. Und wenn es nur Log Files sind. Man bemerkt es nicht das Windows arbeitet und Datein ließt bzw schreibt. Aber das macht Windows nun mal andauernt. Es ist auch nicht viel, aber von Bedeutung.
      Wenn ich dran denke das manche ne Rhuezustandsfunktion nutzen oder ein Cache geschrieben wird oder Temporäre Datein, dann findet das meist auf Laufwerk C statt. Selbst der Virtuelle Arbeitsspeicher wird Standartgemäß auf Laufwerk C festgelegt und wird automatisch bezogen. Ein ständiger Schreib und Lesezugriff.

      Man würde es heutzutage eher auf älteren Festplatten merken wenn du da Spiele mit zocken würdest. Die Spiele ruckeln dann auf der selben Festplatte wo auch Windows mit drauf ist. Auch wenn das Spiel auf einer anderen Partition der Platte liegt. Auf einer anderen Platte spielt sich das Spiel Ruckelfrei dann.

      Aber wie gesagt, heutige Platten sind schon soweit voraus das ihr das gar nicht mitbekommt mehr. Ich hab das früher des öfteren gespürt auf nem DOS Rechner mit einer sehr kleinen Festplatte.

      Man merkt halt doch schon die Unterschiede zwischen der Technologiestufe von damals und heute. Ihr bekommt das heute alles gar nicht mehr so mit. Und trotzdem sind solche Faktoren manchmal sehr entscheident.

      Bei mir läuft Crysis sehr schlecht auf meiner Mühle die ich habe. Sprich es laggt wenn ich es auf meiner D Partition habe die sich mit der C Partition wo Windows drauf ist eine Festplatte teilt.
      Komischerweise läuft Crysis bei mir Laggfrei, wenn ich es auf einer externen Festplatte installiere die genau die gleichen Eigenschaften aufweist wie die eingebaute Festplatte.

      Ich hoffe man konnte das jetzt verstehen. ^^
    • Windows arbeitet ununterbrochen wie bereits gesagt und muss ständig lesen und schreiben. Sprich es ist immer aktiv. Das bremmst sozusagen die andere Partition schon aus und kann diese genauso schnell oder halt sogar langsamer machen als die C Partition. Du musst ja auch noch bedenken das der Wechsel zwischen Schreiben und Lesen gewechselt werden muss durch die Windows Partition. Allein das bremmst die anderen Partitionen schon aus.

      Ich weiß nicht ganz, ob wir hier nicht irgendwie aneinander vorbei reden und uns gegenseitig nicht verstehen, aber wenn zwei Prozesse auf unterschiedliche Stellen auf derselben Festplatte zugreifen, dann wird es immer langsam. Da ist es erst einmal völlig Wurst, ob die nun auf unterschiedlichen Partitionen liegen oder nicht, gesprungen wird so oder so. Wenn du dein Spiel jetzt aber auf ne Partition packst, auf der fast nie geschrieben wird, dann werden große Dateien, die Spiele nunmal haben, am Stück geschrieben werden können, während du das Verhalten auf der Windowspartition kaum vorhersehen kannst, weil die eben doch recht aktiv ist im Vergleich zu ner Spielepartition, wo vielleicht einmal die Woche irgendein Patch reinkommt - angenommen, das OS schreibt neue Dateien immer in den größten zusammenhängenden freien Datenblock auf dem Dateisystem, dann kann der sich sonstwo auf der Platte befinden. Und spätestens wenn es da a) mal etwas voller wird und b) du anfängst, Dateien zu löschen, ist dein Dateisystem ein schweizer Käse und du hast nicht nur massive externe Fragmentierung, die ja an sich schon für genug Probleme sorgt, sondern bei großen Dateien auch noch interne. Ergo ist die Gefahr, dass ein kompletter Lesedurchlauf auf einer Datei auf einem unpartitionierten System langsamer ist als auf einem sinnvoll partitionierten, deutlich höher.

      Wenn ich dran denke das manche ne Rhuezustandsfunktion nutzen oder ein Cache geschrieben wird oder Temporäre Datein, dann findet das meist auf Laufwerk C statt. Selbst der Virtuelle Arbeitsspeicher wird Standartgemäß auf Laufwerk C festgelegt und wird automatisch bezogen. Ein ständiger Schreib und Lesezugriff.

      Das mit dem virtuellen Arbeitsspeicher stimmt, aber bei genug RAM sollte man den ohnehin abstellen. Das ist einfach verschwendete Rechenzeit. Und die anderen Zugriffe sind eben nicht ständig, sie finden viel eher sporadisch statt. Insbesondere die Schreibzugriffe kann das System ja puffern und dann auf einen Schlag auf die Platte schreiben. Ich hab zwar jetzt gerade keine Lust, mein Windows anzuwerfen, aber das verhält sich in der Hinsicht nicht anders als mein Linux hier - gerade mal iotop angeworfen und ich sehe alle 10-20 Sekunden mal, dass da ein paar KB geschrieben werden, wenn ich nicht gerade selbst irgendetwas speichere. Das ist zwar auch nicht nichts, aber im Vergleich zum parallelen Zugriff auf mehrere Dateien ist das zu vernachlässigen.
      Und wenn du im Leerlauf wirklich eine konstante Auslastung der Platte hast, dann würde ich an deiner Stelle mal nachsehen, welcher Prozess/Dienst die denn verursacht...

      Man würde es heutzutage eher auf älteren Festplatten merken wenn du da Spiele mit zocken würdest. [...] Bei mir läuft Crysis sehr schlecht auf meiner Mühle die ich habe. Sprich es laggt wenn ich es auf meiner D Partition habe die sich mit der C Partition wo Windows drauf ist eine Festplatte teilt. Komischerweise läuft Crysis bei mir Laggfrei, wenn ich es auf einer externen Festplatte installiere die genau die gleichen Eigenschaften aufweist wie die eingebaute Festplatte.

      Mal ab davon, dass ich den Zusammenhang zwischen Festplatte und FPS im laufenden Spiel nach wie vor nicht nachvollziehen kann und mich das doch sehr wundern würde - ich meine, ich sitze auch nicht erst seit gestern am PC und zwischen meiner Barracuda und der alten WD-Platte liegen spürbar Welten, The Witcher 2 ist bei mir zwischen 4 verschiedenen Platten hin und her gewandert (davon zwei externe), FPS-Unterschiede im Spiel gabs trotzdem exakt 0 - ich hab auch nie gesagt, dass 2 Platten nicht schneller wären als eine, ich habe hier die ganze Zeit von einer Platte geredet. Und wenn du Crysis jemals von C laufen lassen solltest, wirst du wahrscheinlich keinen Unterschied feststellen, aber schneller wird es dadurch wohl kaum.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von VikingGe ()

    • @zu VikingGe: Ich bin mir sicher das das alles zustimmen mag und ich könnte mit dir auch darüber sehr gerne Debattieren, aber das würde den Rahmen sprengen hier. Ich hab auch gesagt es soll das Grundgerüst verständlich machen erst mal. Du hast recht das da noch mehr passiert auf der Festplatte um mal auf diese Fragmentierung zurückzukommen. Das wollte ich nun aber nicht so Ausführlich hier beschreiben weil sonst nur wieder Verwirrung gestifftet wird.
      Das Windows nicht nur jeweils ein paar KB schreibt etc. ist auch soweit richtig.
      Wir müssen aber davon auch ausgehen das der DAU nicht weiß was er umzustellen hat an sein System um die Windows Partition zu entlasten. Somit wird vermutlich fast jeder User unnötige Dienste und Anwendungen im Hintergrund laufen haben und auch sonstigen Schnickschnack was das System RAM Spezifisch und Festplattenspezifisch ausbremsen wird. Da ich aber selbst nicht von jedem verlangen kann das er sein Betriebsystem nicht so nutzen soll wie eine Spielkonsole werden die meisten halt den Standartmist drin haben.

      VikingGe schrieb:


      Mal ab davon, dass ich den Zusammenhang zwischen Festplatte und FPS im laufenden Spiel nach wie vor nicht nachvollziehen kann und mich das doch sehr wundern würde - ich meine, ich sitze auch nicht erst seit gestern am PC und zwischen meiner Barracuda und der alten WD-Platte liegen spürbar Welten, FPS-Unterschiede gabs trotzdem exakt 0 - ich hab auch nie gesagt, dass 2 Platten nicht schneller wären als eine, ich habe hier die ganze Zeit von einer Platte geredet. Und wenn du Crysis jemals von C laufen lassen solltest, wirst du wahrscheinlich keinen Unterschied feststellen, aber schneller wird es dadurch auf keinen Fall.

      Die Unterschiede fallen erst auf wenn bestimmte Limits erreicht sind. Die FPS würde sinken wenn entweder die Grafikkarte nicht mehr her gibt, die CPU und einige andere Faktoren. Darunter auch die Festplatte. Wenn das Spiel auf der ersten schon mit 60FPS lief, wird sie vermutlich auch auf der neuen Platte mit 60FPS abspielen.
      Mein Crysis allerdings bekam Laggs weil das Spiel mit 40 - 57 gelaufen ist. Mein Schwäche Faktor liegt nicht nur an der Grafikkarte und am Speicher, sondern auch an der Geschwindigkeit der Platte. Um diese nicht zusätzlich zu beanspruchen hab ich es halt auf eine externe Platte installiert und die FPS waren im Rahmen von 50 - 60 FPS. Also recht flüssig. Nicht aber 100% Flüssig. Die nächsten Faktoren wären Grafikkarte und Speicher gewesen.

      Und Partitionen können schnell arbeiten. Sofern diese auf der Festplatte einzeln angesprochen werden und nicht gleichzeitig. Effektiv wäre es wenn sich das Betriebssystem auf der inneren Spur befindet. Sprich auf der letzen Partition und die anderen Sachen jeweils auch auf der inneren Spur auf jeweils eine Festplatte. So läuft das aber leider nicht.

      Ich möchte hier wirklich nicht den Rahmen sprengen. Weil ich weiß genau wie du auch das noch weitaus mehr Faktoren eine Rolle spielen. Für das Grundgerüst ist die Erklärung aber ausreichend. Und ich selbst hab mit den Urschleim damals angefangen und weiß was noch alles dazugehört damit Festplatten langsamer oder schneller arbeiten. Aber für die, die sich halt nicht auskennen, sollte dieses Tutorial als Grundlage dienen. Wer mehr wissen will darüber kann sich auch auf den Wikipedia Seiten sich anlesen, sofern er das alles verstehen kann. Ist auch gut erklärt dort. Und es gibt einige andere Seiten wo das ausführlicher Behandelt wird. Für den Rahmen von LP allerdings sollte man hier nicht zu sehr ins Detail gehen. Ansonsten hätte ich noch andere Sachen angesprochen hier wo dann keiner mehr mitkommt. Und solche Debatten wollte ich vermeiden damit. Deshalb hab ich diese auch nicht angesprochen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Sagaras ()

    • Und solche Debatten wollte ich vermeiden damit.

      Und dann kommt von irgendwo noch ein Klugscheißer daher und macht deine Bemühungen zunichte. :D

      Deswegen nur nochmal eine Sache zu den FPS und der Festplatte: Ich hab Crysis nie gespielt, aber die Platte kann ja nur dann ein Flaschenhals sein, wenn die gerade auch benutzt wird. Und es gehört eigentlich nicht zum guten Ton, ständig Dateien nachzuladen. Und ich kenne auch kein Spiel, das das tut - Crysis habe ich allerdings nicht gespielt. Und selbst in Skyrim kann man doch ziemlich weit ohne einen einzigen HDD-Zugriff laufen, und das Spiel hat ja nun wirklich nicht gerade wenig an Daten. Gut, wenn das gerade so nen Burst hat, weil man mit nem Pferd quer durch die Welt heizt, dann ruckelt es auch schonmal stellenweise. Aber das ist ja auch irgendwann wieder vorbei. Deswegen finde ich es immer wieder lustig, wenn jemand seiner Festplatte magische, FPS verbessernde Kräfte zuspricht oder am besten noch ankommt "yoyoyo bau dir ne SSD ein gibt 3x so viele Frames!!!einseins" - nichts persönliches, ich kann es nur aus eigener Erfahrung einfach nicht bestätigen.
    • VikingGe schrieb:

      Deswegen nur nochmal eine Sache zu den FPS und der Festplatte: Ich hab Crysis nie gespielt, aber die Platte kann ja nur dann ein Flaschenhals sein, wenn die gerade auch benutzt wird. Und es gehört eigentlich nicht zum guten Ton, ständig Dateien nachzuladen. Und ich kenne auch kein Spiel, das das tut - Crysis habe ich allerdings nicht gespielt. Und selbst in Skyrim kann man doch ziemlich weit ohne einen einzigen HDD-Zugriff laufen, und das Spiel hat ja nun wirklich nicht gerade wenig an Daten. Gut, wenn das gerade so nen Burst hat, weil man mit nem Pferd quer durch die Welt heizt, dann ruckelt es auch schonmal stellenweise. Aber das ist ja auch irgendwann wieder vorbei. Deswegen finde ich es immer wieder lustig, wenn jemand seiner Festplatte magische, FPS verbessernde Kräfte zuspricht oder am besten noch ankommt "yoyoyo bau dir ne SSD ein gibt 3x so viele Frames!!!einseins" - nichts persönliches, ich kann es nur aus eigener Erfahrung einfach nicht bestätigen.

      Ist schon richtig. Magie ist hier keines Falls am Werke. Du kannst ja auch mit Defragmentierungen ein Spiel besser zum Laufen bekommen. Sprich die Dateianordnung sortieren lassen. Damit besser und schneller gelesen werden kann. Damals auf meiner ganz alten Mühle konnte ich GTA2 nur Ruckelfrei zocken, wenn die Festplatte defragmentiert wurde. Damit die Daten einfach schneller gelesen werden konnten und die Festplatte besser arbeiten konnte.

      Bei Crysis ist eigentlich genau das gleiche bei mir. Ich weiß das ich geschrieben habe die das die FPS steigt. Aber das hat damit zu tun wie gut gelesen werden kann von der Festplatte. Sprich wenn Stellen nachgeladen werden wie Texturen etc., dann läd er wohl oder Übel Datein um diese aufzurufen um sie dann in den Zwischenspeicher zu kloppen. Wenn die Datein aber nun sonstwo auf der Festplatte verstreut sind in einer Partition kann es halt zum laggen kommen bei langsamen Festplatten. Sprich die FPS geht kurz runter, weil er die benötigte Information nicht schnell genug laden kann um sie dann zu verarbeiten. Das laden dauert so lange an bis die Datei verarbeitet ist und die Karte weitergerendert hat. Wenn die Festplatte aber schon was anderes schreibt oder ließt, dann dauert der Vorgang länger, selbst bei einer Defragmentierten Festplatte. Folge sind dann laggs weil er nicht schnell genug laden kann. Heißt die FPS geht dann schon mal kurz in den Keller.

      Anders als wenn eine Festplatte ungenutzt ist und defragmentiert. Die ladegeschwindigkeit ist nun so optimal das sie auch ununterbrochen verarbeitet werden kann. Folge ist dann das die Laggs verschwinden.

      Wie gesagt, das ist bei Spielen wo die Festplattengeschwindigkeit ihr Limit erreicht. Da könnte man noch so ein tollen Rechner haben, wenn die Festplatte nicht mehr hergibt damit es schnell genug verarbeitet wird. Sprich der Rechner kann es super verarbeiten und Darstellen. Die Festplatte brauch aber Zeit um die Gewünschten Infos zu senden. Je mehr Datein beansprucht werden, desto langsamer wird das Spiel. Ist nun mal so. Da kannste mir schon glauben.

      Ich bin kein Magier. Es handelt sich um Logik die man verstehen sollte. Und die Frames können nur sehr minimal verbessert werden durch Defragmentierung und durch Arbeiten einer einzelnen Festplatte. Und mit Minimal meine ich vllt. 2 Frames. Und das könnte meist auch schon der entscheidene Faktor sein.

      Wenn ich immer schon höre das man sonst was für Geschwindigkeiten brauch um LPs aufzunehmen. Meine interne Festplatte schaffen nur 26-27MB/s , genauso wie meine externen Festplatten, da diese auch noch mit USB 2 betrieben werden. Wie gesagt, mein Rechner ist nicht grad der beste. Aber es ist merkwürdig das ich viele Games in 720p sogar aufnehmen kann mit Lagarith oder FRAPS und zwars Laggfrei sogar. Wo andere sich die Zähne ausbeißen und fragen warum das bei ihnen laggen tut. Ich hab nun mal Schwache Festplatten, auch durch diese Vernetzung mit USB 2 ist das alles recht Suboptimal. Laggfrei kann ich es erst machen, wenn getrennt wird und jede Festplatte für ein System arbeitet. Damit diese zwars am Limit sind, aber sich untereinander nicht in die Quere kommen.

      Ich sag nur das die Festplatte ein Teil für die FPS darstellt. Fällt aber für gewöhnlich sehr Gering aus. 1 oder 2 FPS. Ist die Festplatte nicht das Problem, sind es andere Elemente die an der FPS zerren. Grafikkarte etc. Wenn die Festplatte vor dem Einbau genauso gearbeitet hat ohne FPS Unterschied wie zur neuen anderen Festplatte, dann liegt es nicht an der Festplatte, sondern eher an der Verarbeitung des Rechners.
    • Sagaras schrieb:

      Kann ich dir gern wiederlegen. Wenn du dir das dritte Bild mal bitte anschaust oben, dann ist die Partition in der Mitte die schnellste, während die äußere die Langsamste bildet. In Windows selbst merkst du das nicht, da bereits Windows selbst am äußersten Rand arbeitet und somit das langsamste ist. Bedeutet die inneren Partitionen sind leer und weit aus effektiver. Jetzt hast du aber Windows und sagen wir mal ein Spiel drauf. Windows auf Partition C und das Spiel auf D.
      Also das ist schlichtweg falsch. Allein die Logik gebietet, dass die Festplatte im Außenbereich schneller ist, als innen. Festplatten werden von außen nach innen beschrieben. Tatsächlich wäre es für ein Ein-Festplatten LP System performancetechnisch am Sinnvollsten, zuerst die Aufnahmepartition, dann erst die Spiele und Systempartitionen anzulegen. Somit steht zum Aufnehmen die maximale Plattengeschwindigkeit zur Verfügung. Aktuelle Windows Systeme laufen vornehmlich aus dem RAM und führen wie VikingGe schon schrieb, selten Zugriffe auf die Systemplatte aus solange sie idlen. Was beim Spielen ja der Fall ist.
      Wo eine moderne Festplatte mit drei Partitionen an der Leistungsgrenze arbeitet, wenn da System, Spiel und Aufnahme drauf laufen und somit die Stabilität gefährdet ist, würde ich gerne einmal wissen. Die heutigen HDD Scheduler arbeiten so effizient, dass ich da keine Probleme sehe.

      Den Rest hat Viking schon gesagt.
    • Soweit ich weiss wird von innen nach aussen geschrieben, macht auch am meisten Sinn wenn man sich einfach Mal mit der "Umfangsgeschwindigkeit" etwas beschäftigt.

      Der äussere Umfang von so nem Platter hat einen weiteren weg als ein sich vorgestellten Kreis (Umfang) weiter in der Mitte der Platte.

      Die Magnetscheiben von Disketten funktionieren im Prinzip genauso, nur können sie deutlich weniger speichern und haben nicht mehrere Scheiben (b.z.w. Platter)

      Deswegen optimieren viele defragprogramme ja auch die Auslagerungsdatei an den Anfang (die Mitte der platter) der Festplatte. (Die geld kosten, nicht ohne Grund, weil Microsoft selbst es nicht macht, Beispiel perfect Disk sowie das von o&o)

      Natürlich bremsen mehrere Partitionen das laufende aus wenn das sich nunmal aufgeteilt weit weg voneinander getrennten Bereichen drauf ist.

      In meinem Windows "Tuning" Video besser Board Mittel benutzen erklär ich es auch bezüglich der Auslagerungsdatei im groben.

      Das Verfahren hat Speed Disk von Norton systemworks schon auf win98se damals gemacht :D (der Rest war alles Mist, aber das Programm war durchaus nicht übel zumal das defrag Programm schon seit ms-dos eine abgespeckte Variante ist von Symantec (Software der Norton Reihe kommt von Symantec, klingelts ? ;) )

      Eine Platte eine Partition ist das beste was machen kann.
      Auslagerungsdatei abschalten ist ne schlechte Idee, SSD egal, Minimum 16, maximal was winblöd empfiehlt, kann man nach langer Benutzung ja Mal angucken im c:, ab 16 bis 32 GB RAM, bleibt die 16mb klein und wird garnicht angefasst.
      Nur abschalten ist schlechtes Gebastel.

      Bei HDD würde ich eine erste Partition zum booten und für die Auslagerungsdatei machen , setzt allerdings vorraus das man Windows frisch aufsetzen muss in den meisten Fällen, oder kompliziert Backup machen, zurückspielen auf Laufwerk d: und dann den Bootloader maltretieren muss...
      So bewirkt man das man nach Installation auf c:, definitiv Platz am Anfang für die Auslagerungsdatei gelassen hat. Gut für Festplatte Betrieb fürs OS, sowie erst Recht für retrokisten, besonders wo 98se läuft, denn da swappets gerne ne ganze Menge sogar, kann man allerdings auch deaktivieren man muss nur bei der Begrenzung Option "999" eingeben, dann rennt das auch sehr pervers.
      Da es erst anfängt zu swappen wie ab win XP mit genügend RAM, sobald der RAM tatsächlich sehr voll ist.(Man bedenke aber win98se läuft am stabilsten mit max. 512mb RAM :D

      Ansonsten ist das hier ne super Sache als Tutorial, hast du echt gut gemacht Sagaras


      Gruss Dennis

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